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Freitag, 12. Februar 2021

Morserino32

Nach den prognostizierten drei Wochen Lieferzeit konnte ich den Kompaktbrief mit dem MORSERINO32 in Empfang nehmen.

Bausatz

Alle SMD-Bauteile waren bereits verlötet, so blieben nur dir größeren Bauteile zur Montage übrig. Wer etwas Übung mitbringt montiert das Kit mit Sorgfalt innerhalb von 1,5 Stunden. Die Bauanleitung welche auf der Webseite heruntergeladen werden kann, beschreibt den Bau recht ausführlich. Wie in der Anleitung beschreiben, braucht man dieser nicht zu folgen. Weicht man
Stiftleiste ESP32
allerdings von der Empfehlung ab, stellt man sich weiteren Herausforderungen und muss unter Umständen zwischen bereits verlöteten Bauteilen herumlöten. Die Lötleisten sollte erst am das ESP32-Modul aufgesteckt werden. Das geht etwas schwierig, da die Leisten vorsichtig vor dem Löten auf das Modul gedrückt werden müssen. Druck darf nur auf die Stiftleisten (abwechseln rechts und links reinwackeln) ausgeübt werden. Die Leisten vorher einzulöten birgt das Risiko diese leicht schief aufzubringen. Möglich, dass das ESP32 dann nicht mehr passt. Die Spannungsversorgung ist vorher polrichtig auf der Unterseite des Moduls aufzustecken. Der USB-Port gehört zum Gehäuserand. Ist alles verlötet, sollte eine Kontrolle der Lötstellen erfolgen. 

Bausatz - teilmontiert -
Der Antennenstecker muss vor der Gehäusemontage aufgesteckt werden. Die Antennenbuchse sollte lose in die Abdeckplatte eingeschraubt werden, so kann die Leitung spannungsfrei verlegt werden. Liegt die Leitung gut, wird die Buchse festgeschraubt. Nun kann das Gehäuse montiert werden. Vor dem Einschalten kommt die Antenne oder ein Dummyload auf den Anschluss. Mit dem Anstecken der 5V-Versorgung sollte sich nun der Morserino melden. Einen Akku habe ich noch nicht montiert, wird aber bald folgen.

Bausatz - fertig -

Die umfangreiche Dokumentation ist auf GitHub (Link im Anleitungszettel) zu finden.

Fazit:

Das Kit macht richtig Spaß. Wird das Gehäuse noch optimiert (Seiten zu, Akku rein, Displayschutz) hat man ein kleines mobiles CW-Übungs-Kit. Zudem sind die Anschlussmöglichkeiten (Paddle, Transceiver usw. ) umfangreich. Die Schutzfolie habe ich drauf gelassen um Kratzer auf der Oberfläche zu vermeiden.

Update: 20.02.2021:

Mittlerweile ist der Morserino in eine kleine Box umgezogen. Das originale offene Gehäuse ist nun einem geschlossenen Gehäuse gewichen. Die kleine Kunststoffbox war übrig, und bot sich somit an. Dazu ist unter der Platine noch Platz für einen 4000mAh Akku und die Antenne passt mit hinein.





Samstag, 7. Dezember 2019

Kalender mit E-Ink-Display

Auf der MakerFair in Berlin habe ich einen Raspberry Pi (Zero W) gewonnen. Lange Zeit lag der kleine Rechner in seiner Verpackung bis zum Dezember. Im Internet bin ich auf ein Projekt mit einem Rasberry und einem E-Ink-Display aufmerksam geworden. Eine sinnvolle Anwendung für den Kleinstrechner. Die Phyton-Scripte und die fehlenden Dateien findet man hier. Das Display von Waveshare gibt es bei einem bekannten Internet-Versender, wahlweise als schwarz/weiß oder als schwarz/weiß/rot. Ich habe mich für ersteres entschieden. Wichtig ist das Display mit dem HAT-Interface zu verwenden. Das kann auf den Pfostenfeldstecker der GPIO-Schnittstelle des Raspis aufgesteckt werden. Der Nachbau ist recht unkompliziert und für rund 100,- Euro zu realisieren. Das HAT-Interface hat die gleiche Größe wie der Zero W und kann somit auf ihn drauf geschraubt werden.
Front
Termine aus einem "Unterkalender" können derzeit nicht angezeigt werden. Bei mögliche Fehlerursachen hilft ein Blick die Log-Dateien im Verzeichnis: /home/pi/Inky-Calendar/  Im Verzeichnis /home/pi/Inky-Calendar/Calender liegt die bei der Einrichtung mit dem Link erstellte Datei "settings.py" kann direkt im Verzeichnis bearbeitet werden. Bei allen Experimenten ist eine Sicherungskopie angeraten.

Für den Aufbau empfiehlt sich der Anschluss an ein HDMI-Display mit Maus und Tastatur. Später wenn der E-Ink-Kalender seinen Platz gefunden hat, kann die Konfiguration z.B. mit WinSCP via SSH Remote von weit weit weg geändert werden.

Grundsätzlich können natürlich auch andere Bauteile und Konfigurationen verwendet werden, dies ist aber die lauffähige ohne eigenen Entwicklungsaufwand.

Rückseite

Das E-Ink-Display liegt geschützt hinter der Glasscheibe und ist auf dem Papprahmen von hinten mit Klebeband aufgeklebt und wird durch die Rahmenfedern zusätzlich fixiert. Der Zero W mit dem aufgeschraubten HAT-Interface wurde mit Klettband an den Seiten im Rahmen fixiert. Damit sind die Anschlüsse zu erreichen und die SD-Karte kann ohne Demontage entnommen werden. Die Anschlussadapter habe ich dran gelassen, damit sie nicht "verschwinden" kann man aber auch entfernen. Ungewohnt, aber für E-Inks typisch, ein Stromausfall ist erstmal nicht zu erkennen, das Display behält seine nun "alten" Informationen. Die Software bietet die Möglichkeit ein Aktualisierungsdatum einzublenden. Das hilft ein Problem zu erkennen.





Update 22.03.2020:
Inzwischen gibt es auf der oben genannten Seite ein Update der Software. Unterstützt werden nun unter anderem weitere Displays und Hintergrundbilder. Das Aktualisierungsdatum ist entfallen.


Bauteile:

  • Raspberry Pi (Zero W) 
  • E-Ink-Display
  • Bilderrahmen
Voraussetzungen:
  • Wetter-API zur Wetterdatenanzeige kann kostenlos bei https://openweathermap.org nach Registrierung beantragt werden
  • Kalenderdaten liegen im GoogleKalenderformat (iCal)vor
  • WLAN Verbindung zur Datenaktualisierung

Bezugsquellen und Links: