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Montag, 27. Dezember 2021

QCX-mini 5W-Transceiver von QRP-Labs

Vor einigen Jahren hatte ich mir einen QCX-Bausatz für das 80m-Band angeschafft. Der Aufbau funktionierte einwandfrei, bis ein Draht abrutsche und irgendwo kontaktierte. Viele Versuche den QCX wiederzubeleben scheiterten. Mit der A-Lizenz wuchs der Wunsch nach etwas kleinen auf dem 40m-Band. Die englische Anleitung ist sehr detailliert und mit Fotos zusätzlich dokumentiert. 

QRP-Labs bietet inzwischen den QCX-mini-Monoband-Transceiver für verschiede Amateurfunkbänder an. Ein Aluminiumgehäuse kann gleich mit bestellt werden. Damit erreicht das Fertiggerät die Größe einer Zigarettenschachtel.

Bausatz
Viele SMD-Bauteile sind bereits vorbestückt. Der Aufbau beschränkt sich damit auf das Bewickeln der Ferritkerne, dem bestücken mit bedrahteten Bauteilen und letztendlich der Montage.

Durch die kompakte Abmessung liegen die Bauteile dicht aneinander. Das Löten bedarf etwas Übung und einen vernünftigen Lötkolben. Die Platinen müssen etwas nachgearbeitet und die Bauteile exakt positioniert werden, ansonsten scheitert der Zusammenbau der übereinanderliegenden Platinen. Viel Platz für unsauberes Arbeiten besteht nicht. Hält man sich an die Montageschritte in der englischen Anleitung erspart man sich spätere Demontagen aufgrund falscher Reihenfolgen.

Ein Teil der Platinen besteht aus mehrere Teilen, welche wie beim Modellbau aus dem Träger herausgelöst werden müssen.

Die einzelnen Platinen müssen an den Kanten etwas nachgearbeitet werden, insbesondere wenn der QCX-mini später in das Alugehäuse eingebaut werden soll.

Zu Beginn besteht die erste und schwierigste Herausforderung in das Bewickeln des großen Ferritkerns. Die Windungszahlen sind abhängig von dem gewählten Band. Hier wird vermutlich oft nachgezählt, ob die Windungen tatsächlich stimmen. Zudem sind drei zusätzliche Wicklungen notwendig. Für das 40m-Band passen diese gerade sauber auf den Kern. 





Platine mit fortschreitender Bestückung. Die blauen Trimmer sitzen ziemlich eng. Damit diese später ist sind die kleine Abstandshalter auf der Unterseite zu entfernen. 
Die Transistoren sehen alle gleich aus es sind aber zwei verschiedenen Typen. Ein extra Hinweis gibt es in der Anleitung.
Die Bohrungen für die Klinkenbuchsen stimmen nicht ganz. Um die Buchsen gerade einzubauen (sonst passen sie nicht ins Gehäuse) habe ich die Bohrungen leicht erweitert. Ein späteres korrigieren ist schwierig. Es handelt sich um eine doppeltkaschierte Platine. Das Auslöten von falsch gesetzten Bauteilen ist nicht ganz einfach. Einfacher ist es VOR dem Löten nochmals kurz zu kontrollieren.







Zum ersten Funktionstest und zum Abgleich habe ich den QCX-mini komplett ohne Gehäuse montiert. 
Angeschlossen an einem 50Ohm-Dummy und einer einstellbaren Spannungsquelle mit Strombegrenzung, langsam unter Beobachtung des Stroms die Spannung bis 12V erhöht. Die Stromaufnahme lag bei 12V unter 100mAh. Das Display leuchtete ohne Anzeige. Mit dem Trimmer neben der Anzeige den Kontrast verstellt, bis das Display Zeichen darstellt. Bei mir war ein "FactoryReset" notwendig, um das richtige Band einzustellen. Im eingebauten Zustand ist kein Abgleich möglich.

Der Einbau in das Alu-Gehäuse erfolgt in "umgekehrter" Montagereihenfolge. Dazu muss der Bausatz wieder zerlegt werden.
Zuerst wird das Display eingeschoben (ich hab meine Schutzfolie absichtlich nicht entfernt), dann kommt die Poti-Platine und zum Schluss das Controllerboard. 
Auch diese Montagereihenfolge ist in der Anleitung gut beschrieben.

Fertig! Der kleine läuft beim ersten Anlauf. 

Eine klare Empfehlung für alle die eine kleine Herausforderung beim Zusammenbau mögen.

Wie gewohnt:
  • Die Bedienungsanleitung - derzeit nur auf Englisch - ist sehr genau und umfangreich sowie umfangreich illustriert. Der Nachbau scheitert nicht an der Anleitung.
  • Alle Bauteile sind im Lieferumfang vorhanden.

Für Sendungen nach Deutschland - vermutlich für ganz die EU - werden über die Türkei geschickt. Das dauert. Etwas beunruhigend ist der Sendungsstaus. Das Päckchen wird in der Türkei registriert und dann passiert mehrere Tage nichts - keine Statusänderung. Irgendwann kommt es trotz fehlender Statusänderung an 😁.

Für alle die gerne ein Fertiggerät beziehen möchten, auch das gibt´s!


Freitag, 12. Februar 2021

Morserino32

Nach den prognostizierten drei Wochen Lieferzeit konnte ich den Kompaktbrief mit dem MORSERINO32 in Empfang nehmen.

Bausatz

Alle SMD-Bauteile waren bereits verlötet, so blieben nur dir größeren Bauteile zur Montage übrig. Wer etwas Übung mitbringt montiert das Kit mit Sorgfalt innerhalb von 1,5 Stunden. Die Bauanleitung welche auf der Webseite heruntergeladen werden kann, beschreibt den Bau recht ausführlich. Wie in der Anleitung beschreiben, braucht man dieser nicht zu folgen. Weicht man
Stiftleiste ESP32
allerdings von der Empfehlung ab, stellt man sich weiteren Herausforderungen und muss unter Umständen zwischen bereits verlöteten Bauteilen herumlöten. Die Lötleisten sollte erst am das ESP32-Modul aufgesteckt werden. Das geht etwas schwierig, da die Leisten vorsichtig vor dem Löten auf das Modul gedrückt werden müssen. Druck darf nur auf die Stiftleisten (abwechseln rechts und links reinwackeln) ausgeübt werden. Die Leisten vorher einzulöten birgt das Risiko diese leicht schief aufzubringen. Möglich, dass das ESP32 dann nicht mehr passt. Die Spannungsversorgung ist vorher polrichtig auf der Unterseite des Moduls aufzustecken. Der USB-Port gehört zum Gehäuserand. Ist alles verlötet, sollte eine Kontrolle der Lötstellen erfolgen. 

Bausatz - teilmontiert -
Der Antennenstecker muss vor der Gehäusemontage aufgesteckt werden. Die Antennenbuchse sollte lose in die Abdeckplatte eingeschraubt werden, so kann die Leitung spannungsfrei verlegt werden. Liegt die Leitung gut, wird die Buchse festgeschraubt. Nun kann das Gehäuse montiert werden. Vor dem Einschalten kommt die Antenne oder ein Dummyload auf den Anschluss. Mit dem Anstecken der 5V-Versorgung sollte sich nun der Morserino melden. Einen Akku habe ich noch nicht montiert, wird aber bald folgen.

Bausatz - fertig -

Die umfangreiche Dokumentation ist auf GitHub (Link im Anleitungszettel) zu finden.

Fazit:

Das Kit macht richtig Spaß. Wird das Gehäuse noch optimiert (Seiten zu, Akku rein, Displayschutz) hat man ein kleines mobiles CW-Übungs-Kit. Zudem sind die Anschlussmöglichkeiten (Paddle, Transceiver usw. ) umfangreich. Die Schutzfolie habe ich drauf gelassen um Kratzer auf der Oberfläche zu vermeiden.

Update: 20.02.2021:

Mittlerweile ist der Morserino in eine kleine Box umgezogen. Das originale offene Gehäuse ist nun einem geschlossenen Gehäuse gewichen. Die kleine Kunststoffbox war übrig, und bot sich somit an. Dazu ist unter der Platine noch Platz für einen 4000mAh Akku und die Antenne passt mit hinein.





Sonntag, 22. März 2020

Amazon Alexa mit Morse Code Podcasts

Wer seine CW-Kenntnisse vertiefen oder Nachrichten in Morsecode hören möchte kann den
"Morse Code Podcasts" abonnieren. Auf der Webseite von "Morse Code Podcasts" gibt es Nachrichten in unterschiedlichen Geschwindigkeiten.
Für unterwegs kann der Podcast mit einer App eigener Wahl abonniert werden.

Wer nun im Besitz von "Alexa" ist, hat vielleicht der Wunsch im trauten Heim die Nachrichten über selbige abzuspielen.

Leider gibt es bei Amazon nicht mehr die Möglichkeit eigene mp3-Files hochzuladen, um sie dann via Alexa abzuhören.

Eine Möglichkeit schien ein eigener Skill zu sein. Der kann mit dem im Web verfügbaren Baukasten einfach hergestellt werden. Leider kann der "Baukasten" nur "https"-URLs öffnen. "Morse Code Podcast" sind nur per "http" verfügbar. Damit entfällt diese Variante.

Über einen Umweg ist es aber dennoch möglich. Der Skill "My Pod" ermöglicht kostenfrei bis zu zehn URLs einzutragen und abzurufen.


  1. Der Skill ist in Alexa einzubinden (Konto-Verknüpfung ist notwendig)
  2. auf der Webseite von My Pod können nun maximal zehn (mehr sind in der kostenpflichtigen Variante möglich) URLs für eine Playliste eingetragen und mit eine einfachen Namen versehen werden.
  3. "Alexa, starte My Pod und spiele 15wpm" aktiviert den Skill, der (einfache) Name spielt den gewünschten Podcast dann ab. 

Ist Deutsch als Sprache eingestellt funktioniert der Sprachbefehl, wie er auf der MyPod-Seite (englisch) steht natürlich nicht. --> "Alexa, starte My Pod und spiele ...." wäre richtig.

Ob sich das Hörbuch "Das Flaschenteufelchen" via GoogleDrive einbinden lässt, werden ich demnächst testen.

Samstag, 14. März 2020

USB-Maus Upgrade

Wer das Programm CWCOM - also Morsetelegrafie via Internet - benutzt und eine Paddel-Taste verwenden möchte, stößt unter Umständen auf folgendes Problem:
Der "RS232 zu USB" erzeugt insgesamt eine zu hohe Latenz, um vernünftig geben zu können und eine USB-Maus kann nicht ohne Weiteres mit einem Paddel verbunden werden. Alle meine untersuchten USB-Mäuse besitzen für die rechte und linke Maustaste kein gemeinsames Potenzial. Das Paddel hingegen schon. Im Allgemeinen gibt es dort drei Anschlüsse "dit", "dah" und den Wurzelkontakt beider Tasten. Der Versuch, die Konstellation direkt anzuschließen endet mit dem unfreiwilligen Ableben der USB-Maus.

Ziel ist es, nun beide Kontakte der Mauselektronik potenzialfrei zu überbrücken. Via USB stehen 5 Volt als Versorgungsspannung zur Verfügung. Eine "Überbrückung" kann mittels Optokoppler oder Reedkontakten erfolgen. Ich habe mich für letzteres entschieden.

Nun gibt es wieder zwei Varianten der Umsetzung:

Schaltplan Maus-Upgrade
1. Entfernen aller mechanischen Komponenten und nur die Verwendung der Maus-Platine. Hier ist dann Kreativität bei der Unterbringung gefragt, oder

2. Ein Upgrade im Gehäuse der USB-Maus.

Ich habe mich für die zweite Variante entschieden.

Oft ist das Gehäuse der Maus den ergonomischen Anforderungen der Hand angepasst, die benötigte Elektronik nimmt nur einen Bruchteil dessen ein was an "Innenraum" zur Verfügung steht. Genug Raum für ein Upgrade des Innenlebens. Zwei Reedkontakte übernehmen die Übersetzung der Paddelkontakte zu den Maustasten. Oben in der Maus passte eine kleine Taste als Straight-Key und in der Seite erfolgte der Einbau einer dreipoligen 2,5mm Klinkenbuchse. Mit dieser Konstellation kann die Maus weiterhin als solche verwendet werden.
Mein Palm-Paddel kann nun mit einem Adapter 3,5 mm auf 2,5 mm Klinke an die Maus angeschlossen werden.

Für die Verwendung mit CWCOM ist im Menü die Eingabe auf "Maus" und "Iambic" einzustellen, der Mauszeiger ist in dem kleinen Feld links oben zu platzieren. Die Maus funktioniert auch parallel mit einem Touchpad oder einer bereits angeschlossenen Maus.
Hat man nun den Mauszeiger ausgerichtet, muss man nur darauf achten das er auch dort bleibt. Hier hilft die Maus umzudrehen oder den Sensor abzukleben.



Samstag, 26. Oktober 2019

SDR-Transceiver G90 von Xiegu

der Bedarf

Mein letzter Kurzurlaub führte mich einige Tage in den Spreewald. Um abends noch ein wenig QRV zu sein habe ich mein FT-897 inklusive Netzteil und Antennentuner mitgenommen. Weiterhin musste eine Antenne, eine Fensterdurchführung (Fenster sollte ja nicht offen bleiben) und diverse Adapter mit. Der findige Funker muss ja auf alle Eventualitäten im Urlaubsquartier vorbereitet sein. Mit viel stapeln und probieren passte fast alles in einen Koffer. Die Grundlage für diese Fähigkeit wurde in meiner Jugend durch intensives Tetris-Training geschaffen. Letztendlich kann das Volumen auch nicht durch noch so geschicktes Packen reduziert werden. Übrig blieb trotz aller Bemühungen ein Koffer plus Antenne. Im Hotelzimmer musste dann morgens ein Großteil wieder zurückgebaut werden, um der unterbezahlten Reinigungskraft das Leben nicht noch schwerer zu machen. Der kleine Egoist in mir hatte noch Sorge vor heruntergerissenen Equipment. Viele OMs und YLs kennen das sicher aus eigener Erfahrung. Zudem kann das FT-897 auf Grund seines Gewichts schlecht portabel gemacht werden.

Nach Sichtung etlicher QRP-Alternativen von Elecraft, Arial-51 bin ich auf das Gerät G90 von Xiegu aufmerksam geworden. Ein kleiner HF-QRP-Transceiver in SDR-Technik mit 20W Leistung mit eingebautem Antennentuner. Der Preis liegt unter 500 Euro.

die Lieferung

Die Lieferung über übliche Online-Händler erfolgt binnen zwei Tagen. Der Inhalt besteht aus dem Transceiver, einem Hand-(Bedien-)Mikrofon, Stromversorgungs-, Trenn, und Programmierkabel sowie einer Bedienungsanleitung in deutsch und englisch. Auf der Xiegu Webseite gibt es die neueste Firmware mit Anleitung und einem Terminalprogramm.

das Gerät 

Das Bedienteil kann vom eigentlichen Transceiver mit einem handelsüblichen 9-poligen RS232-Kabel (im Lieferumfang enthalten) abgesetzt werden. Hier können auch längere Kabel verwendet werden, es fehlt aber eine Angabe zur Maximallänge. Ich verwende ein Kabel mit ~1,5m Länge. Die  Versorgungsspannung darf erfreulicherweise zwischen 10,5 und 16,5 Volt betragen. Dies ermöglicht den Betrieb im KFZ, an Batterien und an Netzgeräten mit üblichen 13,6 Volt. Die Stromaufnahme liegt im RX-Bereich bei rund 450mA. Das Display kann im Betrieb ausgeschaltet werden, schaltet sich aber bei Bedienung wieder ein. Das Mikrofon und der Kopfhörer werden am Bedienteil angesteckt. Kleines Manko ist die Key-Buchse, diese ist im Transceiver eingebaut. Das Display ist sehr klein, bietet aber eine Unmenge an Informationen.




Die Bedienung

Die Tasten und Knöpfe bieten alle eine Mehrfachbelegung (kurzer, langer Druck, Funktionstaste gedrückt). Das Bedienkonzept empfinde ich als intuitiv und schnell zu erfassen. Die Knöpfe sind ziemlich klein und brauchen einen festen Druck. Oben auf dem Gehäuse sind vier Tasten eingebaut zum Umschalten des Bandes und des Modes. Die Tasten auf der rechten Seite sind leider nicht beleuchtet, bei vier Stück kennt man die Belegung aber recht schnell. Eine RIT-Funktion ist derzeit noch nicht programmiert, diese kann aber durch die SPLIT-Funktion - wenn auch unkomfortabel - ersetzt werden. Die Filter sind je nach Betriebsart vorgegeben und können nach eigenem Bedarf angepasst werden. Die Einstellungen und das Ergebnis werden im Display dargestellt. Die Sendeleistung kann stufenlos (1 Watt-Schritte) eingestellt werden.

Das Display

... ist bauartbedingt ziemlich klein, aber klar ablesbar und bietet viele Informationen. Um Strom zu sparen kann das Display gedimmt oder ausgeschaltet werden. Die Anzeige im unteren Bereich zeigt das Spektrum und ein Wasserfalldiagramm, welches zu Gunsten eines CW-Decoders umgeschaltet werden kann.

das Update

... ist unkompliziert. USB-Gerät trägt sich als COM-Port ein, dieser ist im Terminalprogramm einzustellen. Die restlichen Parameter stehen in der Anleitung. Das Bedienteil und der Transceiver sind separat upzudaten.

... bisherige Erfahrung

Ich habe keine Messwerte, um das Gerät objektiv vergleichen zu können. Bei mir werkelt eine DO3c-Antenne als Inverted-V in einer "man made noise" verseuchten Umgebung in der Nähe einer Bahnlinie. Alles eher suboptimale Bedingungen. Als Referenz verwende ich das Web-SDR in Wismar. Den subjektive Empfang im Vergleich zum FT-897 finde ich besser, liegt aber auch sicher an den wechselnden Bedingungen. CW ist mit 5 Watt im SDR-Wismar lesbar.

... Mobilität

derzeit habe ich verschiedene Stromversorgungen vorbereitet und werkel noch an einer transportablen Lösung.


QRP-Antenne

Mein Wunsch nach funktechnischer Mobilität war der Antrieb mal in Richtung kleine QRP-Antennen zu schauen. Fertiggeräte gibt es zwischen 100 und 150 Euro bei bekannten Händlern des Vertrauens. Zum Ausprobieren war mir das zu teuer. Selbstbau war also angesagt. Nun war mir der Aufwand zu groß die Antenne komplett zu "entwickeln". Bei einem elektronischen Auktionshaus habe ich dann einen QRP-Antennenbausatz mit einer LED-Anzeige zum Einstellen des SWRs gefunden. Inklusive Versand für weniger als 15,-€. Einige Tage nach dem prognostizierten Lieferdatum lag das Tütchen im Briefkasten.

Tütchen-Inhalt
Eine erste Sichtung des Inhalts ergab ein fast zufriedenes Grinsen. Gehäuse, Antennenbuchsen, Kondensatoren, Knöpfe usw. alles drin. Sah erst einmal gut aus. Nur die Suche nach einer Bauanleitung und einer Beschreibung verlief erfolglos. Kein Bauplan, keine Anleitung! Der Versender wollte diese per Mail nachsenden... ist bei mir leider nicht angekommen. Eine Recherche im Internet (anderer Anbieter hatte in der Beschreibung einen Schaltplan abgebildet) förderte einen kleinen Schaltplan hervor, das Wickeln der Spule konnte ich im Internetvideo (Youtube --> QRP Bausatz) anschauen. Ohne Anleitung und mit chinesischen Schriftzeichen ist der Aufwand etwas höher aber schaffbar. Internet zur Recherche sollte aber vorhanden sein. Das Video benötigt man nicht zwingend. 

Der Bau:

Die Bestückung der Platine ist einfach da die Platzierung der Bauteil aufgedruckt ist. Der 1k Ohm Widerstand gehört als Vorwiderstand zur LED. Die Klebefolien dienen zur Beschriftung und als Bohrschablone für das Gehäuse. Ohne Anleitung ist das Nachmessen der Einbauteile notwendig. Der Ferritkern wird mit den Draht bewickelt, nach zehn Windungen folgt eine kleine Schlaufe zum späteren anlöten an den Drehschalter, wieder zwei Windungen nächste Schlaufe usw (siehe Schaltplan). Nun wird der fertigt umwickelte Kern mit den abstehenden Schlaufen an den Drehschalter angelötet. Nicht vergessen die Isolierung vorher von den späteren Lötstellen zu entfernen.
... die Vorbereitung
Den vorbestimmten Antennenbuchsen-Einbauort habe ich nach oben verlegt, so kann eine Teleskopantenne auf den BNC-Stecker des Gehäuses gesteckt werden.

Die Bedienknöpfe der Kondensatoren passen leider nicht. Es liegen größere Schrauben bei aber dennoch ist hier etwas Kreativität gefragt.



fertiger Bausatz (die Kappen passen so
leider nicht mehr auf die Knöpfe)

Fazit:

Das Ding funktioniert im Rahmen seiner Konstruktion. Es ist keine Wunderkiste, ermöglicht aber z.B. beim Wandern oder im Hotelzimmer ohne aufwändige Antennenkonstruktion QRV zu sein.
Für unter 15,-€ ein kleiner Bausatz mit schaffbaren Herausforderungen!

Sonntag, 8. September 2019

Einstieg in DMR

Das Gerät


Ein Treffen im Berliner OV D20 weckte mein Interesse an DMR. Der Einstieg sollte ohne große Investitionen erfolgen. Damit begrenzte sich auch die Geräteauswahl. Meine Entscheidung fiel auf das Baofeng (Radioditty) RD-5R welches im Internet für rund 80,- zu bekommen ist. Das Gerät kann DMR, 2m und 70cm. Im Lieferumfang enthalten sind ein Standladegerät, ein USB-Programmierkabel, ein Headset und eine kleines "User´s Manual" (eng.).

Das kleine Gerät ist erstmal leer und mit Standardeinstellungen gefüllt. Der analoge Bereich kann ohne Programmierung verwendet werden, die Eingabe von Direktfrequenzen ist möglich.
Unumgänglich ist für den DMR-Betrieb die Anmeldung zum Erhalt einer DMR-ID und die Programmierung mit einem "Codeplug". 
Die Programmiersoftware gibt es auf der Radioditty-Web-Seite. Die Software von der Baofeng-Webseite funktionierte bei mir nicht. Ebenso gibt es dort die neueste Firmware.


DMR-ID:

Die Beantragung der ID ist bei https://register.ham-digital.org/ beschrieben. Nach ein paar Tagen erhält man nun per Mail die Bestätigung der erfolgreichen Eintragung.

CodePlug:
Der CodePlug wird über die Programmiersoftware erzeugt, wo Frequenzen, Gruppen, Geräteeinstellungen (z.B. Tastenbelegungen) festgelegt werden. Die Gerätekonfiguration ist recht verständlich und ohne Vorkenntnisse zu programmieren.
Bei den Frequenzen- , Gruppen-, Zoneneinstellungen, wo man nicht so vertraut ist, empfehle ich ein fertiges CodePlug zu verwenden (habe ich so gemacht). Wer sich da nun ein wenig durchkämpft, dem erschließt sich die Programmierung ziemlich schnell. Ich habe das CodePlug von Thorsten (DL9SEC) - Download- verwendet. Es gibt aber noch andere, die nach kurzer Internetsuche zufinden sind.

Update und Programmierung:

Wie heute üblich werden erst die Geräte verkauft und dann die Gerätesoftware, meist beim Kunden,  "entwickelt". Das RD-5R bekam ich mit einem alten Softwarestand und musste die Firmware updaten.
In dem Download ist eine Hinweisdatei enthalten, wo beschrieben ist, dass vor dem Update-Programm eine "Datenbankaktualisierung" stattfinden muss, und tatsächlich ohne diesen Schritt funktioniert das Update nicht.
Kombistecker ins Funkgerät und den USB-Stecker in den Rechner und es wird eine !Maus installiert!
Das ist komisch, funktioniert aber dennoch. Nun kann das Firmwareupdate erfolgen.
Nach der Installation der Programmiersoftware lädt man sich nun das Codeplug in die Software und nach eigenen Anpassungen ins Funkgerät.

In der Nähe eines DMR-Relais drückt man kurz die PTT und bekommt eine kurze Quittung. Das ist faktisch die Bestätigung der richtigen Einstellung und der erfolgreichen Registrierung.
Die Sprachqualität ist "digital" also ganz oder gar nicht und es ist ein Gedenkmoment beim Senden  einzulegen. PTT drücken und gleich reden funktioniert nicht. Die Kommunikationsstrecke braucht einen kleine Moment bis zum Aufbau.



Dienstag, 9. Juli 2019

Upgrade von Klasse E zur Klasse A

Hier möchte ich kurz meine Erfahrung zur Prüfungsvorbereitung von der Amateurfunkklasse E nach Klasse A berichten.

Die Klasse E habe ich vor rund 20 Jahren erworben und damit auf 70 cm und 2 m dank einer hohen Antenne auf dem Dach eines Hochhauses im Märkischen Viertels gefunkt. Mit meinem Umzug ins Umland mit einer ungünstigen Antennensituation brachte rund eine zehnjährige Betriebspause mit sich. Beim kramen in Altbeständen fiel mir mein altes Funkgerät in die Hände. Akku aufgeladen und der Funke sprang nach einigen QSOs wieder über.
Daraus folgte der Kauf eines Allband-Tranceivers und damit der Wunsch Betrieb auf den Klasse A - Bändern zu machen.

Nach einiger Internetrecherche fand ich die Internetseite von Tobias Bauer. Hier gibt es eine gute Übersicht über alle Hilfsmittel.

Meine Variante - wie auch die von Tobias...

Übung / Lernen


  • afutrainer von Oliver Saal // Vielen Dank für das klasse Programm... wie bei der theoretischen Führerscheinprüfung kann man hier die Prüfungsfragen durchpauken. Meine Hauptlernmethode!




  • Buch Amateurfunklehrgang -Technik - (ISBN: 978-3-8180-389-2) von E. MoltrechtNa ja, wenig genutzt. Wie auf der Seite von Tobias beschrieben, ist es ungünstig lediglich auf die Prüfungsnummern einen Bezug zu bekommen. Das zwingt parallel in die Prüfungsfragen zu schauen. Nicht wirklich hilfreich.


  • Online DARC-Kurs (Inhalt von E. Moltrecht)
    Diese Inhalte sind besser erklärt als im Buch, mit etwas Mühe können die Inhalte zum offline-üben heruntergeladen werden - vorgesehen ist das leider nicht.
  • Fragenkatalog der BNA zum Lesen z.B. in der Bahn. Mit einigen PDF-Programmen kann das geschützte Katalog als Buchform ausgedruckt werden. Mit einem Gummiband in der Mitte baut man sich ein DIN A5 Heftchen.
Im Wesentlichen habe ich mit dem "afutrainer" und dem "Lichtblick" gelernt.

Prüfungsübung ...


Ablauf

  • Nach dem Absenden des ausgefüllten Anmeldeformular (Wunschprüfort, Datum und Wunschrufzeichen angeben) gibt es von der Bundesnetzagentur erst eine Bestätigungs-Email und dann etwas später eine schriftliche Einladung zur Prüfung.
  • Die Gebühr (80,-€) sollte rechtzeitig überwiesen werden 
  • Zur Prüfung benötigt man:
    • gültigen Personalausweis oder Reisepass
    • Taschenrechner (ohne Textspeicher, nicht programmierbar // hat zwar niemand kontrolliert macht auch wenig Sinn da es eine Formelsammlung gibt)
    • alte Rufzeichenzuteilung (wird dann gleich ungültig gestempelt)
    • Kugelschreiber
    • Sicherheitshalber: 
      • die Einladung
      • den Überweisungsbeleg (Kontoauszug)
      • zweiten Taschenrechner, zweiten Kugelschreiber
Rechtzeitiges Aufbrechen sorgt für eine entspannte Ankunft.

die Prüfung (90min Zeit, reicht finde ich dicke)

  • Es gibt zwei Ordner einmal die Formelsammlung und einmal den Fragenkatalog (Nachbarn bekommen unterschiedliche Kataloge)
  • Ein Antwortblatt (Name nicht vergessen!)
  • Ein leeres Blatt für Notizen und Rechenschritte (bei Bedarf gibt es nach)

gleich nach der (bestandenen) Prüfung

  • wird die alte Zuteilungsurkunde wird ungültig gestempelt
  • es gibt die HAREC-Bescheinigung 
  • Das neue Rufzeichen ist am Folgetag in der Datenbank der BNA sichtbar
  • Die Zuteilungsurkunde kommt per Post mit einem Gebührenbescheid von 70,-€ (bei mir bereits einen Tag später!)

Viel Erfolg!







Sonntag, 19. Mai 2019

Palm-Paddle mit CodeCube

... neueste Errungenschaft ist ein Palm-Paddle inklusive CodeCube. Einige OMs bemerken bei Paddles wie diesen, dass das Morsen dann eh das Gerät bzw. die Elektronik übernimmt.

Im Gegensatz zu einem Straight-Key stimmt das sicher.
Andererseits wird die Qualität besser, es geht schneller und an einem QCX ist es eine kleine mobile Lösung. Nur das Umlernen von Straight-Key zum Paddle dauert halt etwas. Mit dem eingebauten CodeCube und eine Kopfhörer kann CW geübt werden ohne die Umgebung zu belästigen.

Samstag, 9. März 2019

QCX-Transceiver erfolgreiche MC-Transplantation

Letztes Jahr habe ich mir den 5W-CW-QCX-Transceiver als Bausatz von QRP-Laps bestellt. Nach rund einer Woche abendlichen Löten und Montieren funktionierte der kleine Kerl auf Anhieb.

Dann rutsche ein Draht zwischen der Spannungsversorgung und dem eingebauten Digitalvoltmeter (für die Batteriestatusanzeige) von dem Pin und tippte irgendwo gegen. Von nun an gab es nur noch dauersenden.

Nach mehreren erfolglosen Reparaturversuchen durch Tausch von handelsüblichen Komponenten und der Vision den Mikrocontroller (ATmega328P) selbst zu programmieren ist nun der bestellte vorprogrammierte MC eingetroffen.

Nach der erfolgreichen Transplantation des Mikrocontrollers funktioniert der Transceiver wieder einwandfrei!

5W-CW-QCX-Transceiver














BaMa-Tech-Gehäuse



Upgrade:

Damit der Transceiver nicht so nackt herumliegt ;-) gibt
es von BaMa-Tech ein schickes Gehäuse...


Sonntag, 3. März 2019

Morsetaste

Da mein FT-897 einen elektronischen CW-Keyer integriert hat, wollte ich das mal ausprobieren. Meine bisherigen Erfahrungen habe ich mit zwei Straight-Keyer (siehe unten) gemacht.
Bei meiner Suche nach einem Paddle-Keyer habe ich nur hochpreisige Angebote gefunden.

Zum Probieren zu teuer.

Fazit, ein Eigenbau musste her:

Im Internet finden sich viele DIY-Varianten. Angeregt aus vielen Ausführungen und beschränkt durch vorhandene Materialien ist die unten abgebildete Taste entstanden.

Die Federspannung ist durch die Kontaktzunge vorgegeben und nicht verstellbar. Der Kontaktabstand nach rechts und links wird durch die Ausrichtung der beiden 12er Kupferrohrstücke eingestellt. Für den Regelbetrieb ist die Holzgrundplatte zu leicht und müsste noch beschwert werden.

Im Menü "MFj" des FT-897 den "KYR" einschalten und die Taste entsprechend umstöpseln und schon übernimmt das Gerät die "dits" und "dahs" nach der eingestellten Geschwindigkeit. Letztendlich wird das Tempo aber durch die provisorische Taste limitiert.

Paddle
Paddle





















Die beiden anderen Tasten ...

Mittwoch, 13. Februar 2019

MagneticLoop

Wie viele Funkamateure plage ich mich mit einem suboptimalen Antennenstandort herum. Immer auf der Suche nach einer Kurzwellenantenne für 80-Meter im Hosentaschenformat. Obwohl vielfach gegenteiliges behauptet wird, kommt es bei der Kurzwelle doch auf die Länge an. Oft ist aber gerade das nicht zu realisieren.

Deshalb gibt es hier einen weiteren Versuch: Eine Antenne auf kleinem Raum mit wenig Budget!
Die Priorität liegt hier auf die Machbarkeit und die Funktion. 

Für oben genannte Antennentypen gibt es unglaublich viele Ausführungsvarianten. Quellen sind im Internet oder in der einschlägigen Literatur wie Rothammels Antennenbuch zu finden.

Mein Nachbau sollte für den Versuch wenig kosten und mit möglichst vorhanden Mitteln zu konstruieren sein. Gleichwohl bestand die Überlegung mit einer großen Variante zu beginnen um sich dann stückweise im Durchmesser zu verkleinern.

Für den Umfang habe ich mich für eine Länge von 4,67 Meter entschieden, daraus ergibt sich mit Hilfe von PI ein Durchmesser von ~ 1,5 Meter. Für mich ein Kompromiss zwischen viel hilft viel und Handhabung. Die Webseite (66pacific.com) bietet u.a. ein Berechnungsprogramm an.


Zwei übrig gebliebene Regalstützen eines bekannten schwedischen Möbelhauses wurden zu einem Kreuz zusammengeschraubt. Als Antennenmaterial habe ich mich für 15er-CU-Rohr von der Rolle (weich) aus dem Baumarkt (inklusive der Montageschellen) entschieden (~25,-€). Vorsichtig abgerollt entstand die Antennenkreisform mit den beschriebene Abmessungen. Die Öffnung, wo der Drehkondensator montiert ist liegt unten. Oben erfolgt über eine PL-Buchse die Einspeisung.


Der erste Versuch mit einer Koppelschleife aus einer Antennenleitung konnte trotz des errechneten Durchmessers nicht mit ~ 50 Ohm, SWR < 1,5 auf 3,565 Mhz abgestimmt werden.
(... das erinnert daran, das Amateurfunk auch experimentieren ist 😊)

Der zweite Versuch mit einer Parallelkoppelleitung (Alu - 8mm), einem Lochbandeisen zur Abstimmung und einem zusätzlichen 1µF-Kondensator brachte die Werte in einen brauchbaren Bereich.

Derzeit läuft die MagneticLoop abwechselnd mit einer DO-Inverted-V Antenne. 
Der erste Eindruck: Die Inv-V nimmt seht viel Störsignale auf, das Heraushören von Nutzsignalen ist auf die Dauer anstrengend. Die Mag.-Loop ist hier deutlich ruhiger (~ 4S-Stufen). 

Erfahrungen im QRP-Bereich beim Senden stehen noch aus.
--> Update: Der 1 µF Kondensator ist wohl nicht so spannungsfest wie erwartet, nach kurzer Probeausendung macht sich die Konstruktion olfaktorisch bemerkbar.Erinnert mal wieder daran, wie überlastete Elektronik riecht :-).


Mittwoch, 23. Januar 2019

SprayCan-Antenne

Immer auf der Suche nach Antennenalternaiven für begrenzte Platzverhältnisse bin ich auf die "SprayCan"-Antenne aufmerksam geworden. Auf der Webseite von:
Eine kleine Antenne für 80m ist an sich ein Widerspruch und immer ein Kompromiss. Hier kommt es irgendwie doch auf die Länge an.
Die Materialien sind Standard-Ware im Baumarkt oder bei den üblichen Versendern. Damit lässt sich zu überschaubaren Kosten üben. Der Nachbau ist einfach und mit Hilfe eines Antennenanalysators (50€) gelingt auch die Abstimmung recht schnell.

Der erste Versuch mit der Antenne vom Dachboden (8m Höhe) die rund 180km entfernte SDR-Station Wismar zu erreichen scheiterten. Selbst das rund 25km entfernte Berlin lag außerhalb der Reichweite.
Lediglich ein Funkgerät in unmittelbarer Nähe zeigte überhaupt eine Sendeaktivität an.
Aus Rothammels-Antennenbuch habe ich inzwischen gelernt, dass die Anschlussleitung bis zur Mantelwellensperre mit strahlt. Die lag zuvor irgendwie rum.

Wenn die Temperaturen etwas wärmer werden, geht es an einen Outdoorversuch. 

Dienstag, 22. Januar 2019

CW via Internet

Eine meiner Aktivitäten ist das Morsen (CW - continuos wave). Dies findet meist auf den Kurzwellenbändern statt. Dafür ist eine Antenne notwendig, die bei engen Platzverhältnissen eine Herausforderung darstellt.

Eine Alternative unabhängig von Funkgeräten, Antennen, Lizenzen und Ausbreitungsbedingungen zu morsen, ist das Internet.

Ich habe zwei Varianten gefunden und getestet:

Mumble:
... ist eine freie Sprachkonferenzsoftware. Mit Hilfe eines Signalgenerators wird das CW-Signal in die PC-Soundkarte eingespeist und in "Konferenz" mit anderen Teilnehmern gesendet und empfangen.
Ja, es funktioniert, aber das Signal muss extra erzeugt und eingespeist werden. Dazwischen wird der Keyer geschaltet. https://groups.google.com/forum/#!forum/i_cw

CWCOM:
... ist ein kleines Programm welches ab Windows XP ohne weitere Zusatzhardware funktioniert.
Auf verschiedenen Kanälen gibt es aktuelle News von Reuters in unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Gesendet werden kann via Tastatur, Joystick, Maus oder Keyer (Mausumbau / RS232-Adapter). Regelmäßig trifft man Gleichgesinnte entweder zum Sked oder nur zum Zuhören.
Infos: https://morsepower.blogspot.com/2016/08/cwcom-program-to-communicate-using.html