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Freitag, 19. April 2019

aufgelassener Friedhof in Pinnow

Kurz nach dem Ortseingang bei Pinnow (Hohen Neuendorf) aus Richtung Velten liegt ein alter vergessener Friedhof im Wald.

Ob man dort lieber nicht sein verstorbenes Haustier bestattet?

Grabstein
Gräber
Gräber
Grabstein

Mittwoch, 17. April 2019

Kühlungsborn

Kühlungsborn bietet sich als Ausgangspunkt für Ausflüge an. In Kühlungsborn selbst kann ein ehemaliger Wachturm zur Grenzsicherung erklommen werden. Eine kleine Ausstellung informiert über Fluchten und Fluchtversuche über die Ostsee.

Ein paar Kilometer weiter Richtung Reirik können mitten im Feld kurz vor dem Ort zwei steinzeitliche Gräber besichtigt werden. Informationstafeln informieren über deren Geschichte.

In (an) Reirik befindet sich die Halbinsel Wustrow. Über eine schmale Straße gelangt man bis zum verschlossenen und bewachten Zugang von Wustrow. Zur NS-Zeit befand sich hier eine Flak-Schule, später wurden das Gelände von der Roten Armee weiter genutzt. Das Gelände gilt als munitionsbelastet und ist nur am Wochenenden mit Führungen zugänglich.

Wustrow
Wachturm in Kühlungsborn

verschlossener Bunkereingang in Heiligendamm


Großsteingrab der Jungsteinzeit (bei Reirik)

Sonntag, 17. März 2019

Bunkeranlagen Bücherstadt Wünsdorf Maybach II

Das Wetter wird besser, Zeit mal rauszugehen... Ziel war eine legale, organisierte Tour durch Teile der Bunkeranlage von Maybach II in Zossen/Wünsdorf. Wie auch in Maybach I sind die Bunkerhäuser elliptisch angeordnet und waren über einen begehbaren Versorgungstunnel untereinander im zweiten Untergeschoss verbunden. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Anlagen gesprengt. Heute sind die gesprengten Häuser überwuchert und bieten an wenigen Stellen einen anspruchsvollen Zugang bis ins Tiefgeschoss.


Türdurchgang

Versorgungstunnel


Obergeschoss





Samstag, 9. März 2019

QCX-Transceiver erfolgreiche MC-Transplantation

Letztes Jahr habe ich mir den 5W-CW-QCX-Transceiver als Bausatz von QRP-Laps bestellt. Nach rund einer Woche abendlichen Löten und Montieren funktionierte der kleine Kerl auf Anhieb.

Dann rutsche ein Draht zwischen der Spannungsversorgung und dem eingebauten Digitalvoltmeter (für die Batteriestatusanzeige) von dem Pin und tippte irgendwo gegen. Von nun an gab es nur noch dauersenden.

Nach mehreren erfolglosen Reparaturversuchen durch Tausch von handelsüblichen Komponenten und der Vision den Mikrocontroller (ATmega328P) selbst zu programmieren ist nun der bestellte vorprogrammierte MC eingetroffen.

Nach der erfolgreichen Transplantation des Mikrocontrollers funktioniert der Transceiver wieder einwandfrei!

5W-CW-QCX-Transceiver














BaMa-Tech-Gehäuse



Upgrade:

Damit der Transceiver nicht so nackt herumliegt ;-) gibt
es von BaMa-Tech ein schickes Gehäuse...


Sonntag, 3. März 2019

Morsetaste

Da mein FT-897 einen elektronischen CW-Keyer integriert hat, wollte ich das mal ausprobieren. Meine bisherigen Erfahrungen habe ich mit zwei Straight-Keyer (siehe unten) gemacht.
Bei meiner Suche nach einem Paddle-Keyer habe ich nur hochpreisige Angebote gefunden.

Zum Probieren zu teuer.

Fazit, ein Eigenbau musste her:

Im Internet finden sich viele DIY-Varianten. Angeregt aus vielen Ausführungen und beschränkt durch vorhandene Materialien ist die unten abgebildete Taste entstanden.

Die Federspannung ist durch die Kontaktzunge vorgegeben und nicht verstellbar. Der Kontaktabstand nach rechts und links wird durch die Ausrichtung der beiden 12er Kupferrohrstücke eingestellt. Für den Regelbetrieb ist die Holzgrundplatte zu leicht und müsste noch beschwert werden.

Im Menü "MFj" des FT-897 den "KYR" einschalten und die Taste entsprechend umstöpseln und schon übernimmt das Gerät die "dits" und "dahs" nach der eingestellten Geschwindigkeit. Letztendlich wird das Tempo aber durch die provisorische Taste limitiert.

Paddle
Paddle





















Die beiden anderen Tasten ...

Mittwoch, 13. Februar 2019

MagneticLoop

Wie viele Funkamateure plage ich mich mit einem suboptimalen Antennenstandort herum. Immer auf der Suche nach einer Kurzwellenantenne für 80-Meter im Hosentaschenformat. Obwohl vielfach gegenteiliges behauptet wird, kommt es bei der Kurzwelle doch auf die Länge an. Oft ist aber gerade das nicht zu realisieren.

Deshalb gibt es hier einen weiteren Versuch: Eine Antenne auf kleinem Raum mit wenig Budget!
Die Priorität liegt hier auf die Machbarkeit und die Funktion. 

Für oben genannte Antennentypen gibt es unglaublich viele Ausführungsvarianten. Quellen sind im Internet oder in der einschlägigen Literatur wie Rothammels Antennenbuch zu finden.

Mein Nachbau sollte für den Versuch wenig kosten und mit möglichst vorhanden Mitteln zu konstruieren sein. Gleichwohl bestand die Überlegung mit einer großen Variante zu beginnen um sich dann stückweise im Durchmesser zu verkleinern.

Für den Umfang habe ich mich für eine Länge von 4,67 Meter entschieden, daraus ergibt sich mit Hilfe von PI ein Durchmesser von ~ 1,5 Meter. Für mich ein Kompromiss zwischen viel hilft viel und Handhabung. Die Webseite (66pacific.com) bietet u.a. ein Berechnungsprogramm an.


Zwei übrig gebliebene Regalstützen eines bekannten schwedischen Möbelhauses wurden zu einem Kreuz zusammengeschraubt. Als Antennenmaterial habe ich mich für 15er-CU-Rohr von der Rolle (weich) aus dem Baumarkt (inklusive der Montageschellen) entschieden (~25,-€). Vorsichtig abgerollt entstand die Antennenkreisform mit den beschriebene Abmessungen. Die Öffnung, wo der Drehkondensator montiert ist liegt unten. Oben erfolgt über eine PL-Buchse die Einspeisung.


Der erste Versuch mit einer Koppelschleife aus einer Antennenleitung konnte trotz des errechneten Durchmessers nicht mit ~ 50 Ohm, SWR < 1,5 auf 3,565 Mhz abgestimmt werden.
(... das erinnert daran, das Amateurfunk auch experimentieren ist 😊)

Der zweite Versuch mit einer Parallelkoppelleitung (Alu - 8mm), einem Lochbandeisen zur Abstimmung und einem zusätzlichen 1µF-Kondensator brachte die Werte in einen brauchbaren Bereich.

Derzeit läuft die MagneticLoop abwechselnd mit einer DO-Inverted-V Antenne. 
Der erste Eindruck: Die Inv-V nimmt seht viel Störsignale auf, das Heraushören von Nutzsignalen ist auf die Dauer anstrengend. Die Mag.-Loop ist hier deutlich ruhiger (~ 4S-Stufen). 

Erfahrungen im QRP-Bereich beim Senden stehen noch aus.
--> Update: Der 1 µF Kondensator ist wohl nicht so spannungsfest wie erwartet, nach kurzer Probeausendung macht sich die Konstruktion olfaktorisch bemerkbar.Erinnert mal wieder daran, wie überlastete Elektronik riecht :-).


Samstag, 26. Januar 2019

Umspannwerk Reinickendorf

Das zwischen 1925 und 1929 errichtete, heute unter Denkmalschutz stehende, Umspannwerk wurde im Rahmen der Ausstellung "Unseen Westeros" („Game of Thrones“) besucht. Die Räume sind, bis auf die Ausstellung, leer. Die ursprünglichen Einbauten der Schaltanlagen und Schaltzellen sind zurückgebaut worden. An manchen Ecken finden sich allerdings noch Spuren der ehemaligen Nutzung als Umspannwerk. Leider konnten nur die im Rahmen der Ausstellung zugänglichen Räume begangen werden. 

Hinweisschild
leere Schaltzellen

Erdung

demontierte Schaltzellen